Kategorie: Abitur

  • Abi und was dann? – Coaching & Mentoring

    Die Frage Abi und was dann? beschäftigt jedes Jahr tausende Schulabgänger:innen. Vielleicht geht es Dir ähnlich: Du stehst vor etlichen Entscheidungen bei der Studien- und Berufswahl. Du stellst Dir die Frage: Was soll ich nach dem Abitur machen? Dir fehlt die Orientierung nach dem Abitur.

    Die Auswahl an möglichen Wegen ist tatsächlich riesig. Wenn Du Dich also fragst: ‘Was soll ich nach dem Abitur machen?’, hilft Dir unser Coaching zur Berufswahl nach dem Abitur mit einer Neigungs- und Denkstilanalyse, die vor allem in der Mitarbeiterförderung und –entwicklung eingesetzt wird.

    Zugleich ist unser Austausch auch ein Mentoring, denn wir können dabei Themen, wie z. B. Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder ein Gap Year im Ausland oder Sprachreisen erörtern und Vor- und Nachteile austauschen.

    Möglicherweise ist aber eine Ausbildung zunächst der bessere Schritt? Dann klären wir mit Hilfe der Neigungs- und Denkstilanalyse, welche Ausbildung zu Deinen Fähigkeiten passt.

    Oder ist es vielleicht ein duales Studium? Aber Du weiß nicht, welche Fachrichtung Du wählen sollst?

    Bei dem Versuch, sich selbst zu helfen, bleiben viele dieser Fragen oft unbeantwortet  – und die Angebotsflut hilft einem nicht unbedingt weiter. Aktuell existieren über 22.000 Studiengänge (siehe Hochschulkompass) und mehr als 400 Ausbildungsberufe stehen zur Auswahl (Siehe Bundesinstitut für Berufsbildung)

    Wir finden den passenden Berufsweg für Dich!

    Die Studien- und Berufssuche kann die Suche nach der Nadel im Heuhaufen sein. Auf Basis der  wissenschaftlich fundierten Neigungs- und Denkstilanalyse lässt sich aufzeigen, wo Deine Neigungen und Fähigkeiten liegen – und welche beruflichen Wege zu Dir passen.

    Im Coaching klären wir gemeinsam Deine Fragen und entwickeln einen individuellen Fahrplan.

    Abi und was dann? – ist somit sowohl ein Coaching, als auch ein Mentoring und wir finden ganz sicher den passenden Berufsweg für Dich!

  • Ist ein Duales Studium besser als eine abgeschlossene Ausbildung?

    Mehr und mehr zeigt sich in den Coachings von Abi und was dann?, dass vielen der Unterschied zwischen der „Dualen Ausbildung“ und dem „Dualen Studium“ nicht bewusst ist. Mit Blick auf Definitionen und die umgangssprachlichen Nutzung der Begriffe, kann es zu unterschiedlichen Auffassungen kommen.

    Definition Duale Ausbildung/Berufsausbildung

    Unter anderem im Wirtschaftslexikon findet sich dazu eine Definition. Grundsätzlich läss sich sagen, dass eine duale (betriebliche) Ausbildung in Deutschland schon seit 1969 existiert. Zu dem damaligen Zeitpunkt wurde mit dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) erstmals bundesweit eine einheitliche Regelung für die Ausbildung in Betrieben festgelegt. Das duale Ausbildungssystem gibt es in Deutschland also schon seit über 50 Jahren. Die Ausbildung erfolgt in einem Betrieb. Während der Ausbildung besucht man eine Berufsschule, dort wird theoretisches, aber auch praktisches Wissen vermittelt (Siehe auch: Bundesinstitut für Berufsbildung)

    Aufgrund der Tätigkeit im Betrieb sowie dem Besuch der jeweiligen Berufsschule, spricht man von einer Dualen Ausbildung, weil an zwei verschiedenen Orten gelernt wird. Heute nach wie vor umgangssprachlich als „Ausbildung“ bezeichnet.

    Wesentlicher Vorteil einer Ausbildung:

    Die abgeschlossene Berufsausbildung  zählt als erste Berufserfahrung!

    Ein kurzer Blick in die Historie des Dualen tudiums

    In den 1970er-Jahren stieg die Zahl der Abiturienten stark an und es gab Unternehmen die befürchteten, keine Auszubildenden mehr zu finden. Sie schlugen deshalb vor, die Ausbildung mit Inhalten der Hochschule zu verknüpfen, um diese Ausbildungsform wieder attraktiv zu gestalten. Dazu wurden erste Bildungseinrichtungen gegründet (Berufsakademien).

    Im Jahr 2009 wurde diese zu Dualen Hochschulen umgewandelt. Hier lassen sich Duale Studiengänge in Deutschland finden:  Duales Studium

    Die Bezeichnung „Duales Studium“ steht für ein Studienmodell, in dem eine akademische Ausbildung mit einer praktischen (betrieblichen) Tätigkeit verbunden wird. Mit der Zielsetzung, dass der Studierende die Möglichkeit hat, theoretisches Wissen im betrieblichen Alltag praktisch umzusetzen.

    Darüber hinaus existiert das Ausbildungsintegrierte Duale Studium

    Das ausbildungsintegrierte Duale Studium verbindet eine Berufsausbildung mit einem Studium. Die Studierenden erlangen dabei sowohl einen akademischen Abschluss (z.B. Bachelor) als auch einen anerkannten Berufsabschluss (z.B. IHK Abschluss). Die praktischen Phasen finden in der Regel in einem Unternehmen statt, während die theoretischen Phasen an einer Hochschule oder dualen Hochschule absolviert werden. Dauer: ca. 4 – 5 Jahre

    Unterschied zum Praxisintegrierten Dualen Studium

    Beim praxisintegrierten Dualen Studium existiert keine parallele Berufsausbildung. Stattdessen wird das Studium durch intensive Praxisphasen ergänzt, die in der Regel bei einem Kooperationsunternehmen durchgeführt werden. Hier erlangen die Studierenden nach erfolgreicher Absolvierung einen akademischen Abschluss (z.B. Bachelor). Dauer: 3 – 4 Jahre.

    Weitere Duale Studienmöglichkeiten

    Sofern man bereits eine Ausbildung abgeschlossen hat – gibt es noch folgende Duale Studienangebote:

    • Das berufsintegrierende duale Studium

    Man verfügt bereits über eine abgeschlossene Berufsausbildung, möchte sich in einer bestimmten Fachrichtung weiterbilden, benötigt dazu aber ein Studium. Dann kombiniert das berufsintegrierende duale Studium die derzeitige Tätigkeit. Daher sollten Berufstätigkeit und Studienfach (Studieninhalte) einen Bezug haben. Dauer: 3 – 4 Jahre unter der Voraussetzung, dass man fest angestellt ist.

    • Das berufsbegleitende Duale Studium

    Beim berufsbegleitenden dualen Studium verfügt man idealerweise ebenfalls über eine abgeschlossene Ausbildung. In Form einer Weiterbildung strebt man mit dem berufsbegleitenden dualen Studium einen Bachelor-Abschluss an, um seine Karriere entsprechend weiterentwickeln zu können. Das bedeutet, man arbeitet in der Regel Vollzeit, um Geld zu verdienen, gleichzeitig studiert man z. B. in Form eines Fernstudiums (Selbststudium). In der Regel erfolgt dieses Studium in enger Absprache mit dem Arbeitgeber, um Unterstützung zu erhalten, wenn es z. B. darum geht, für Prüfungen freigestellt zu werden. Dauer: 3 – 4 Jahre unter der Voraussetzung, dass man fest angestellt ist.

    Zeitmodelle bei Dualen Studien

    Für die verschiedenen Dualen Studienmöglichkeiten existieren unterschiedlichste Zeitmodelle. Da ist zum einen das Blockmodell oder auch Wochenmodell genannt. Im Blockmodell verbringt man abwechselnd längerer Zeiten (Zeitblöcke) im Unternehmen und an der Hochschule/Berufsakademie.

    Die bekannteste Zeitvariante und von den meisten Anbietern genutzte System basiert auf Blöcken von je drei Monaten bzw. zwölf Wochen. Es ist meist unabhängig von den Semesterzeiten an anderen Hochschulen.

    Es gibt aber auch die Variante, dass man während der Semesterzeiten am normalen Studienbetrieb teilnimmt und die Praxisphasen während der vorlesungsfreien Zeit absolviert. Die Semesterferien entfallen somit. Im Schnitt dauert ein Semester ca. 14 bis 15 Wochen, die vorlesungsfreie Zeit liegt dann im Frühjahr bei ca. zwei Monaten und im Sommer/Herbst bei ca. drei Monaten, die man dann bei dem jeweiligen dualen Partnerunternehmen verbringt.

    Der Vorteil dieses Modells ist, dass man sich während der jeweiligen Ausbildungs- oder Vorlesungsphase nur auf diese eine Phase konzentrieren muss. Der Nachteil: durch die langen Abwesenheitsphasen im Unternehmen können wichtige Entscheidungen und Entwicklungen – z. B. bei der Projektarbeit – verpasst werden.

    Im Wochenmodell wechseln sich Praxis- und Vorlesungszeiten in der Woche ab. Oftmals verbringt man als dualer Student drei Tage im Unternehmen und zwei Tage in der Hochschule.

    Der Vorteil hierbei ist, dass man sowohl im Studium als auch im Unternehmen immer auf dem laufenden Stand bleibt, da die Zeiträume zwischen Theorie- und Praxisphasen nicht so groß sind. Der Nachteil ist, dass man sich auf zwei Lehrsysteme konzentrieren muss.

    Lässt man die aufgeführten Betrachtungen sacken, ist festzustellen, dass die Umstände heute – im Jahr 2025 – sich im Vergleich zu den 1970er Jahren nicht wesentlich verändert haben. Derzeit haben wir noch viel mehr Abiturienten, als in den 1970er Jahren. Jeder 2. Schüler in Deutschland wird aktuell zum Abitur geführt.

    Die Anzahl der Ausbildungen, aber insbesondere die Anzahl der Studiengänge (über 22.000) ist unüberschaubar angewachsen. Und: der Fachkräftemangel ist trotz Einführung des Dualen Studiums  eingetreten.

    Schlussfolgerung

    Das Duale Studium (ohne vorherigen Abschluss einer Ausbildung) ist vor allem mit Blick auf den Zeitaufwand anspruchsvoll. – Eine abgeschlossene Ausbildung gilt als erste Berufserfahrung!

    Die Verdienstmöglichkeiten im Rahmen eines Dualen Studiums müssen immer in Bezug auf Branchen gesehen werden und man sollte sich vorher bei seinem Praxispartner informieren.

    Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die klassische abgeschlossene Duale Ausbildung zu Recht als erste Berufserfahrung anerkannt wird, da man sich für den Beruf mit entsprechender Abschlussprüfung qualifiziert. Von daher ist es also wichtig zu überlegen, welchen Aufwand man bei einem Dualen Studium mit Praxiserfahrung zu leisten hat oder ob möglicherweise der Abschluss einer klassischen Ausbildung – die als Berufserfahrung zählt – zuerst die passendere Wahl ist.

  • Spezialisiertes Studium oder allgemeines Fach studieren?

    Es exististieren Schätzungen nach denen zwischen 50% und 70% der angehenden Abiturienten noch keine Vorstellung darüber haben, wie es  nach dem Abitur weitergehen soll. Gleichzeitig denken etliche sofort über ein spezialisiertes Studium nach und wollen kein allgemeines Fach studieren.

    Um Zeit zu gewinnen, gehen viele erst einmal ins Ausland oder absolvieren ein freiwilliges soziales Jahr ( FSJ).

    Doch auch diese Zeit geht einmal um und viele wissen dann immer noch nicht, was sie beruflich machen sollen. Bei Gesprächen zur Frage Abi und was dann? mit Eltern, Freunden, Bekannten aber auch Lehrern werden häufig „Klischees“ bedient:

    • Du hast Abitur – also solltest/musst Du studieren!
    • Mit Abitur macht man doch keine Ausbildung … oder hast Du so ein schlechtes Abi?
    • Such Dir einen sicheren Job als Polizist oder Lehrer …
    • Mit einem Studium in der Tasche verdient man später auf jeden Fall besser!

    Diese pauschalen Aussagen kommen auch in den Coachings von Abi und was dann? was dann? häufig vor. Bemerkenswert dabei ist, dass die „Ratgeber“ aus dem persönlichen Umfeld stammen, die etliche andere Fakten bei diesen Äußerungen ausblenden oder die Veränderungen in unserer heutigen Zeit nicht wahrnehmen – nicht wahrnehmen wollen.

    So beispielsweise die Tatsache, dass heute mehr als 50% der Schüler das Abitur an unterschiedlichsten Schulformen absolvieren. Damit ist das Abitur zum Standard geworden!

    Mehr als die Hälfte der 20- bis 24-Jährigen hat Abitur – RP

    Mehr als 22.000 Studiengänge

    Was ebenfalls viele persönliche Ratgeber sehr überfordert ist die Vielzahl der Studiengänge (über 22.000 – siehe Hochschulkompass). Wie eine stille Post hat es sich in viele Köpfe eingeschlichen, dass man möglichst spezialisiert sein sollte. Zum Teil, weil die Wirtschaft nach diesen Spezialisten sucht. Zugleich ändern sich aber wirtschaftliche Rahmenbedingungen und dann kann es wieder sein, dass man eher Generalisten anstelle von Spezialisten sucht. All das macht die Beantwortung der Frage „Abi und jetzt?“ nicht einfacher.

    Etliche Hochschulen gingen dazu über, spezialisierte Studiengänge anzubieten. Fächer wie „Green Business Management“ oder „Unterwasser-Meeresbiologie-Technik“ wurden entwickelt und angeboten bis sich schließlich herausstellte, dass die wenigen Absolventen große Schwierigkeiten hatten, damit in einen Beruf zu starten.

    Konsequenz: die Studiengänge wurden wieder eingestellt. So wird es einigen anderen Spezialisierungen in Zukunft ebenfalls ergehen.

    Was tun nach dem Abiitur?

    Wer nicht weiß, was er nach dem Abitur machen soll, wäre schlecht beraten, wenn er nur aufgrund der „stillen Post-Kommunikation“ ein spezialisiertes Studium aufnimmt. Vielmehr wäre es hilfreich, sich einem allgemeinen Studienfach zu widmen und erst nach und nach für sich zu erkennen, wohin die genauere berufliche Reise geht. – Bei dieser Überlegung kommen dann Studiengänge wie BWL, Ingenieurwesen, Jura etc. infrage.

    Ausgerechnet BWL: „Das macht doch jeder“ und „Da ist so viel Mathe drin!“ – So Meinungen, die man oft hört. Dass aber dieses Fach eine Vielzahl an Möglichkeiten bietet, daraus später einen Beruf zu entwickeln, ohne sich zu früh zu spezialisieren, wird häufig übersehen.

    Zudem beinhalten spezialisierte Studiengänge wie z. B. Event-und Tourismus-Management, Sport- und Fitness Ökonomie u. ä. alle Grundlagenfächer der BWL. Überall wo Management dran steht – ist BWL drin!

    Daher könnte es auch ein Weg sein, zuerst allgemein BWL zu studieren und sich später im Master in einem der genannten Fächer zu spezialisieren. Idealer Weise hat man während des Bachelor-Studiums auch schon ein paar Praktika in verschiedenen Berufsbereichen absolviert.

    Wer noch gar keinen Schimmer hat, was er nach dem Abi machen soll, der ist gut beraten, wenn er zumindest seine persönlichen Neigungen und Denkstile kennt. Im Gespräch mit einem neutralen Coach können zugleich etliche „Irrtümer“ bereinigt werden. Zudem werden Wege und Möglichkeiten aufgezeigt, wie man sich in der heutigen Zeit am besten qualifiziert.

    Qualifiziert im Sinne von: möglichst zu jeder Zeit und in jeder Lebenslage eine berufliche Auswahlmöglichkeit zu haben. Denn auch das ist eine Ausprägung der heutigen Zeit:

    Das lebenslange verweilen in einem Beruf – an nur einem bestimmten Ort – gehört mehr und mehr der Vergangenheit an.

    Mehr denn je lautet für die Zeit nach dem Abi: Der Weg ist das Ziel!

    Diesen Weg zu beschreiten, in dem man seine persönlichen Fähigkeiten kennt und sich entsprechend qualifiziert – das sind die wesentlichen Inhalte des Coachings von Abi und was dann?.

    In Bezug auf die Kosten des Coachings lässt sich sagen: Es kostest nicht mehr als ein neues Smartphone! Allerdings mit dem Unterschied, dass das Coaching von Abi und was dann? ein Berufsleben lang wirkt. Die „Haltbarkeit“ eines Smartphones liegt bei maximal zwei Jahren …

  • Abi-Abschluss-Noten sowie Leistungskurse in Bezug zur Ausbildung, zum Studium und späterem Beruf

    In den Coachings von Abi und was dann? kommen hier und da die Fragen auf, ob es nicht wichtig wäre, die Leistungskurse schon mit Bezug zum späteren Studium oder für den späteren Beruf auszuwählen? Und ob eine gute Abi-Abschluss-Note für den Berufseinstieg wichtig wäre?

    Die Erfahrungen aus dem Coaching, aber auch die meine Berufserfahrung zeigen, dass nur bestimmte Abiturfächer richtungsweisend in bestimmte Berufe führen können. Beispielsweise, wenn der Abiturient/In seine Neigungen und Präferenzen in naturwissenschaftlichen Fächern hat, wie z. B. Mathe, Physik, Biologie oder Chemie. Die Belegung dieser Schulfächer könnten später entsprechende Studiengänge im Bereich MINT nach sich ziehen. Dennoch ist damit aber nicht automatisch ein Beruf vorgegeben.

    In welche Berufe führen Studienfächer, wie Mathematik, Biologie, Chemie oder Physik?

    Ein Mathematik-Studium kann in ganz unterschiedliche Berufe und Berufsfelder führen. Dazu gehören beispielsweise Informatik oder Programmierung. Ebenso können Mathe und Physik in das Ingenieurwesen führen. Biologie und Chemie könnten in der Kombination z. B. in die Fachrichtung Bionics weisen. Dort werden Dinge in der Natur beobachtet, die sich möglicherweise später in Produkten wiederfinden. Wasserabweisende Kleidung zum Beispiel, die nach Mustern aus der Biologie entwickelt bzw. produziert wurde.

    Mir liegen naturwissenschaftliche Fächer, was kann damit beruflich machen?

    Wer seine Stärken in den Naturwissenschaften hat, dem würde beispielsweise neben den MINT-Fächern auch ein Medizinstudium wahrscheinlich leichter fallen, als einem jungen Menschen, dessen Fähigkeit eher in der Kommunikation, der empathisch ist und der gerne Menschen helfen möchte. Empathie und gute Kommunikation sind zwar auch gute Voraussetzungen, um Arzt/Ärztin zu werden. Das Medizin-Studium ist allerdings eindeutig naturwissenschaftlich orientiert. Mal ganz abgesehen von der Hürde des NC‘s, der bei den Medizin-Studiengängen vorgelagert ist.

    Keine Ahnung, was ich beruflich nach dem Abitur machen soll?

    Klare berufliche Vorstellungen haben derzeit die wenigsten Schüler. Zudem muss man feststellen, dass es in betriebswirtschaftlichen oder juristischen Berufen wenig bis gar keine Schulfächer gibt, die als Abi-Fach eine berufliche Grundlage bilden könnten. Es sei denn, man besucht Schulen die zugleich kaufmännische, soziale oder z. B. technische Schwerpunkte anbieten.

    Was sagt eine gute Abi-Abschluss-Note aus?

    Eine sehr gute Abi-Abschlussnote sagt zunächst einmal nichts über die spätere Berufswahl, die mögliche Karriere oder den beruflichen Erfolg aus. Sehr gute Noten helfen dann, wenn man ein NC-Studienfach belegen will. Dabei sollte das NC-Fach möglichst zu den persönlichen Neigungen und Fähigkeiten passen. Alles andere würde dazu führen, dass man durch den sehr guten Noten-Durchschnitt zwar die NC Hürde schafft, aber das Studium selbst einem nicht liegen wird, weil es eben nicht zu den persönlichen Neigungen passt.

    Fazit

    Als Schlussfolgerung lässt sich hier sagen, dass die Abitur-Note verhältnismäßig wenig darüber aussagt, was sich daraus beruflich entwickeln lässt. Es ist vielmehr so, dass die Karten nach dem Schulabschluss neu gemischt werden. Da heute zudem fast jeder 2. Schüler Abitur macht, ist selbst dieser Abschluss nicht mehr zwangsläufig richtungsweisend.

    Heute werden junge Menschen im Arbeitsleben benötigt, die möglichst Berufserfahrungen vorweisen können. Daher kann es ein sehr guter Gedanke sein, zunächst einmal eine Ausbildung nach dem Abitur zu beginnen. Die erfolgreich abgeschlossene Ausbildung zählt schon als erste Berufserfahrung. Darauf aufbauend könnte man – auch mit ein wenig mehr persönlicher Erfahrung – zielorientierter ein Studium auswählen. Und – man hätte die Möglichkeit, z. B. sein Studium dadurch zu finanzieren, dass man in der semesterfreien Zeit Geld in seinem erlernten Beruf nebenbei verdient!

    Bei all den oben genannten Ausführungen ist es hilfreich, wenn man seine persönlichen Neigungen und Fähigkeiten kennt. Wer sich da nicht sicher ist und keine Vorstellung hat, was er nach der Schule machen soll, den unterstützt Abi und was dann? im Coaching-Prozess u. a. mit der Erstellung eines sogenannten – persönlichen Neigungs- und Denkstilprofils.

    Auf Basis der Profilanalyse erfolgt das Coaching, um für jeden Coachee den individuell passenden Berufsweg zu finden.

  • Gibt es den einen Karriereweg? – Nein!

    In den Coachings von Abi und was dann? zeigt sich oft, dass viele sich zum Ende der Schulzeit vor allem deshalb unter Druck gesetzt fühlen, weil sie der Meinung sind, mit einer Ausbildung oder einem Studium legen sie den gesamten Berufsweg schon frühzeitig fest. – Das stimmt nur bedingt!

    Wesentlich wichtiger ist es, eine Ausbildung oder ein Bachelor-Studium als einen Mosaikstein für sich und den zukünftigen Berufsweg anzusehen. Gerade in der heutigen Zeit der Digitalisierung und der fortlaufenden Veränderungen, die sich auch durch künstliche Intelligenz (KI) ergeben, ist es wichtig, die berufliche Karriere fortlaufend weiter zu entwickeln. Denn Berufe und Berufsinhalte ändern sich.

    Reine Theorie reicht heute nicht mehr für den Berufseinstieg

    Mit Blick auf die heutigen Anforderungen, die eine Vielzahl von Arbeitgebern stellen, gilt es nicht nur theoretische Berufskenntnisse vorzuweisen, sondern vor allem Praxiserfahrung nachweisen zu können. Auch deshalb kann es eine richtige Entscheidung sein, als Abiturient:in zuerst über eine Ausbildung nachzudenken. Denn, die abgeschlossene Ausbildung zählt bereits als Berufserfahrung!

    Ein Studium anzuschließen ist deshalb nicht ausgeschlossen. Manchmal wird in den Coachings argumentiert, dass diese Vorgehensweise einen Zeitverlust darstellt. Das Gegenargument lautet:

    Das zügig abgeschlossene Studien (Bachelor und Master) – ohne Praxiserfahrung – kann dazu führen, zunächst erst einmal als Berufseinsteiger mit einem befristeten Jahresarbeitsvertrag ausgestattet zu werden. Die jeweiligen Unternehmen nutzen diese Procedere, um sich ein Bild machen können, ob man sich im Arbeitsleben bewährt. Dieses „Jahrespraktikum“ wäre eher als ein verlorenes Arbeitsjahr anzusehen!

    Mit Blick auf ein Bachelor-Studium ist es eine weitere Überlegung, sich nicht sofort zu spezialisieren. Besser ist es, im Bachelor ein Grundlagenfach auszuwählen und sich erst im Master zu spezialisieren. Also beispielsweise Informatik (Bachelor) und im Master erfolgt eine Spezialisierung auf z. B. Data Science. Oder man studiert allgemeine BWL, um sich im Master auf Marketing oder Finanzen oder beispielsweise auf Personalwesen oder ähnlich zu spezialisieren.

    Vorteile allgemeiner Bachelor-Studiengänge

    Diese Vorgehensweise zeigt auf, wie sich ein Lebenslauf Baustein für Baustein zusammensetzen kann. Insbesondere allgemeine Bachelorstudiengänge verschaffen einem die Zeit, sich erst nach drei Jahren (6 Semestern) für einen konkreten Berufsweg zu entscheiden und diesen mit dem passenden Masterstudiengang zu konkretisieren. In der Regel sind alle Bachelorstudiengänge so aufgebaut, dass sie bis zum 4. Semester die jeweiligen Grundlagenfächer anbieten. Im 5./6. Semester wählt man Schwerpunktfächer, die einem in beruflicher Hinsicht passend erscheinen.

    Berufsrichtung mit dem Master-Studiengang festlegen

    Erst mit der Wahl des Masterstudiengangs erfolgt also eine berufliche Festlegung. Bis dahin wären mit Ausbildung und Bachelor-Studium schon mal 5 – 6 Jahre vergangen, in denen man älter und reifer wird, um immer besser eine berufliche Entscheidung treffen zu können.

    Das eine Unternehmen, das einen in den nächsten 30 – 35 Berufsjahren beschäftigt, ist unter den heute existierenden Rahmenbedingungen in der freien Wirtschaft eher unrealistisch. Ebenso die einzigartige, durchgängig ansteigende Karriereleiter. Vielmehr liegt es heute mehr denn je an jedem einzelnen, sich fortlaufend zu qualifizieren und weiterzubilden. Sollte es möglicherweise in einem Unternehmen nicht so weitergehen, wie man sich das vorstellt, hat man die Option, sich in einem anderen Unternehmen zu bewerben, um die persönliche Weiterentwicklung dort voranzutreiben.

    Dementsprechend haben die Worte „lebenslanges Lernen“ heute besondere Bedeutung, denn nur der eine Berufsweg existiert so gut wie nicht mehr.

    Lebenslanges Lernen

    Lebenslanges Lernen bezieht sich darauf, mit neuen Situationen im Beruf umzugehen, zu lernen und ggf. Konsequenzen ziehen zu können. Nicht immer kann man sich dabei Lebenssituationen selbst aussuchen, wie uns beispielsweise die Corona-Pandemie aufgezeigt hat. Aber jeder hat die Möglichkeit, mit fortlaufender persönlicher Weiterentwicklung, den veränderten Rahmenbedingungen entgegentreten zu können.

    Um es in einem Bild auszudrücken: es ist wie bei einer Treppe – man kann mit jeder beruflichen Qualifikation eine Stufe höher steigen. Gleichzeitig kann man auf jeder Stufe entscheiden, ob man verweilt oder eine Stufe weiter steigt. Manchmal muss man auch eine Stufe zurückzugehen, um an anderer Stelle die Treppenstufen schneller hoch zu kommen.

    Wichtig ist nur, dass man jederzeit auf Veränderungen eigenständig reagieren kann. In der Konsequenz bedeutet das, nicht der eine Berufsweg, mit der einen Ausbildung und dem einen Studium ist entscheidend, sondern: „Der Weg ist das Ziel“

    Um diesen Berufsweg erfolgreich beschreiten zu können, ist es mehr als hilfreich, die persönlichen Neigungen- und Präferenzen zu kennen und diese beruflich zu nutzen. Denn dann kann Arbeit Spaß machen und man verdient dabei auch noch Geld.

    Das Hobby zum Beruf machen

    Das Hobby zum Beruf zu machen – dabei unterstützt das Coaching von Abi und was dann?, um dabei zugleich die eigene, vielfältige berufliche Erfahrung einzubringen, die ich erfahren habe und bis heute lerne ich jeden Tag dazu. Ob im Coaching von „Abi und was dann?“, als Bewerbungscoach, beim Mentoring in der in der Fragestellung Im Studium – und jetzt? oder bei der Tätigkeit als Persönlichkeitsprofiler.

  • Ausbildungs- oder Studienwahl gleich lebenslanger Beruf?

    Viele junge Menschen stehen heute unter dem Druck, mit der Studien- oder Berufswahl ihre Zukunft festzulegen. Doch die gute Nachricht lautet: Heute bedeutet keine Entscheidung ein lebenslanges „Entweder-oder“. Stattdessen sind die Wege vielfältig und Anpassungen jederzeit möglich

    Aufgrund der großen Anzahl der Studiengänge (aktuell mehr als 22.000 Studiengänge – siehe auch Hochschulkompass) und einer Vielzahl an Spezialisierungen, ist diese Annahme zumindest nicht unberechtigt. Doch im Zeitalter der Digitalisierung entwickeln sich unter anderem „alte Berufe“ fortlaufend weiter. Zugleich entstehen ganz neue Berufe.

    Veränderte Berufswelt und gleichzeitig berufliche Sicherheit – geht das?

    Im Streben nach einer beruflichen Sicherheit wäre es natürlich wünschenswert, wenn es den einen – lebenslangen – Job gäbe. Die Elterngeneration hat hier und da noch das Empfinden, dass häufige Jobwechsel im Lebenslauf eher schlecht aussehen. Zugleich hoffen Schüler/Innen heute darauf, dass sie die Möglichkeiten bekommen, sich beruflich selbst zu verwirklichen, man Spaß im Beruf hat, über viel Freizeit verfügt, ein hohes Gehalt beziehen kann und berufliche Sicherheit herrscht (siehe auch: „Generation Greta … „Welt vom 17.08.2019).

    So sehr man das jedem Einzelnen wünschen würde, die Realität sieht oft anders aus. Das schürt wiederum andere Ängste, weil man sich als junger Mensch seiner beruflichen Existenz nie sicher sein kann. Vielleicht ist das ein Grund, weshalb die „Generation Greta“ sich am häufigsten den Arbeitgeber Polizei wünscht. Anerkennung, Sinn, sicherer Arbeitsplatz – das wird mit diesem Job bei jungen Menschen verbunden. Das Thema Überstunden sowie, dass Einsätze der Polizei – z. B. bei den Krawallen z. B. in Hamburg auch Bestandteile des Polizistenberufs sind,erschreckt manche Coachees von Abi und was dann? sehr, sodass Zweifel an der Berufswahl aufkommen.

    Berufswunsch Polizist/In

    Selbst, wenn der Berufswunsch Polizist/In realisiert würde, ist es dann der Job für das Leben? Es könnte zumindest der Staatsdienst sein, aber in unterschiedlichen Funktionen oder Bereichen. Es gibt aber auch „Polizei-Aussteiger“. Die arbeiten z. B. in Detekteien oder bauen solche selbständig auf, übernehmen leitende Positionen bei privaten Sicherheitsfirmen oder ähnlich. Das zeigt: die lebenslange Tätigkeit in einem Beruf ist eher nicht das Ziel – oder sollte es nicht sein.

    Jeder Berufsabschluss bedeutet eine Qualifikationsstufe mehr

    Vielmehr ist es heute wichtig, seine Ausbildung und/oder das Studium so zu wählen, dass man mit jedem Abschluss eine weitere Qualifikationsstufe erreicht. Eine abgeschlossene Ausbildung zählt als erste Berufserfahrung. Sehr wichtig in einem Zeitalter, in der viele „nur“ auf ein Studium fixiert sind. Zudem lässt sich mit der abgeschlossenen Ausbildung möglicherweise ein anschließendes Studium finanzieren (siehe auch: Wie lässt sich ein Studium finanzieren?)

    Die Philosophie lautet: DER WEG IST DAS Ziel!

    Auf diesem Weg zählt jeder berufliche Abschluss als eine weitere Stufe im Berufsleben. Man sollte sich persönlich die Möglichkeit verschaffen, im Leben – Berufsleben – immer eine berufliche Auswahl offen halten zu können. Heute verändern sich Unternehmen, Organisationen und Strukturen häufig. Passen diese Veränderungen nicht mehr zu den eigenen Vorstellungen, sollte man über berufliche Alternativen nachdenken – love it, change it or leave it!

    Es geht heute nicht mehr um die Festlegung eines Jobs/eines Berufs auf Lebenszeit – so sehr sich viele eine solche berufliche Sicherheit wünschen. Es geht darum, sich Stück für Stück so zu qualifizieren, dass man auch in kritischen Berufssituationen eine Auswahlmöglichkeit besitzt. Optimal ist dabei, dass man über seine eigenen Neigungen und Denkstile informiert ist, weil sich dadurch Studienfelder/Berufe finden lassen, die zu einem passen.

    Zum anderen spricht das schrittweise erreichen von beruflichen Qualifikationen dafür, dass man sich eben nicht zu früh festlegt!

    Daher ist es besser, im Bachelor ein allgemeines Grundlagenfach, wie z. B. BWL, VWL, Ingenieurwesen, Jura oder ähnlich zu studieren. Eine Spezialisierung kann mit dem Masterstudium erfolgen. Damit würde man die Studienänderungen, die sich mit dem damaligen Bologna-Prozess ergeben haben, optimal für sich nutzen.

    Bei manchen spezialisierten Studienfächern stellt sich die Frage, wie und wo man damit beruflich landen will? Zum Beispiel mit Coffeemanagement oder Friesische Philologie (siehe auch arbeitsABC).

    Die Veränderungen, die heute Künstliche Intelligenz (KI) in das Berufsleben einbringt, zwingen geradezu in ein „lebenslanges Lernen“! Wer sich seiner Neigungen und Fähigkeiten noch nicht bewusst ist, dem kann mit dem Coaching Abi und was dann? und der darin enthaltenen Neigungs- und Denkstilanalyse geholfen werden!

  • Coaching oder Berufsberatung – was ist „Abi und was dann?“

    Insbesondere auf Messen kommen junge Menschen oft an den Messestand von Abi und was dann? und fragen, was denn nun das konkrete Angebot wäre. Die Antwort lautet:

    Im Rahmen des Coachings, bei dem eine professionelle Neigungs- und Denkstilanalyse (HBDI) eingesetzt wird, klären wir individuell für jeden Kandidaten die Frage nach dem Abitur: Abi und was dann?

    „Ist das dann wie eine Berufsberatung?“ – Antwort: Ja und nein. Der Begriff „Berufsberatung“ wird zumindest im Sprachgebrauch dafür genutzt. Allerdings könnte man dagegen halten, dass es bei der Berufsberatung konkret um einen Beruf oder eine Entwicklung des Berufs für Berufstätige geht.“

    Soweit sind die Kandidaten von „Abi und was dann?“ allerdings noch nicht. Es geht vielmehr darum, in der Zeit nach dem Abitur den richtigen Weg in den Beruf zu finden. Diesen Prozess unterstützt „Abi und was dann?“ zum einen mit einer Denkstilanalyse (zertifiziert). Denn das Motto lautet:

    Der Weg ist das Ziel!

    Als Coach und Mentor verfüge ich vielfältige Ausbildungs- und Berufserfahrungen:

    Nach dem Abitur kam zunächst der Zivildienst, dann eine Ausbildung zum Hotelkaufmann. Es folgte ein Studium der Wirtschaftswissenschaften mit Abschluss zum Diplom-Betriebswirt (FH). Später kam der Abschluss eines berufsbegleitenden Master of Business Administration Studiums (MBA)noch hinzu.

    Durch die beruflichen Stationen werden die wesentlichen Unternehmenstypen abgedeckt. Ob amerikanische blue chip company (Coca-Cola GmbH), im direkten Umfeld einer öffentlich-rechtlichen Anstalt (WDR Eins Live), bei einem <em>Familienunternehmen(Bitburger Braugruppe GmbH) oder in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)– etwa an Hochschulen (Kassel International Managemenet School und der BiTS in Iserlohn (heute: University of Europe for Applied Sciences) – bis hin zur Selbständigkeit – Erfahrungen, die ichj heute an junge Menschen bei der Fragestellung „Abi und was dann?“ weitergegebe.

    Bei den Tätigkeiten in den o. g. Unternehmen reicht der Erfahrungsschatz vom Assistenten Projektmanagement, über Projektmanagement, zum Direktor Marketing und Vertrieb bis hin zur Geschäftsführung.

    Nunmehr als Inhaber des eigenen Unternehmens ergeben sich weitere Tätigkeitsfelder. So beispielsweise als Key-Note Speaker rund um das Buch „Events – Erlebnismarketing für alle Sinne“. Zudem birgt die Tätigkeit als Interim Manager vielfältige Eindrücke und Erfahrungen in aktuellen Prozessen, zum Beispiel im Marketing und Vertrieb, in Kombination mit dem Stichwort Digitalisierung. Schließlich ergänzen Tätigkeiten als Honorar-Dozent an verschiedenen Hochschulen die heutige Tätigkeit als Coach und Menotr für Abiturienten.

    Aufgrund dieser beruflichen Erfahrungen ist Abi und was dann? also ein Coaching oder Mentoring und unterstützt seine Kandidaten nicht nur bei der Suche nach der passenden Ausbildung und/oder Studium. Es kann auch die Beratung bei weiteren möglichen Schritten nach dem Abitur umfassen. Zum Beispiel, wenn es um Praktika, Übergangsjobs oder Auslandsaufenthalte geht.

    Wie das Coaching Abi und was dann? mit Hilfe der Neigungs- und Denkstilanalyse funktioniert, wird unter Konzept und in einem kleinen Video gezeigt!

  • Zeitpunkt: Wann sollte man sich Gedanken über die Zeit nach dem Abi machen?

    Nach dem Abi stehen mehr als 22.000 Studiengänge, über 300 Ausbildungen, Bundesfreiwilligen Dienst, FSJ, Work & Travel, eine Sprachreise, jobben oder ähnlich zur Auswahl. Es existieren also etliche Möglichkeiten nach dem Abitur.

    Der eine Abiturient oder die andere Abiturientin fühlt sich auf Grund der riesigen Auswahl überfordert und schiebt Entscheidungen vor sich her. In die Coachings von Abi und was dann? kommen immer wieder junge Menschen, die der Meinung waren, sie gehen nach dem Abitur zunächst einmal ins Ausland oder machen ein FSJ. Sie erhofften sich dabei, dass sie ein Geistesblitz trifft, der den Berufsweg aufzeigt.

    Sicherlich ist es auch nach einem Auslandsaufenthalt noch nicht zu spät, eine Entscheidung zu treffen. Allerdings wäre es schade, wenn man dann gedanklich wieder an der Stelle anfangen muss, von der man nach dem Abitur eigentlich „eher abgehauen“ ist.</p>

    Aus Coaching-Sicht erscheinen daher die Osterferien – etwas mehr als 1 Jahr vor den Abiturprüfungen – ein geeigneter Zeitraum zu sein, die Vielzahl der Wahlmöglichkeiten für sich selbst genauer in Betracht zu ziehen und zu prüfen, was muss ich tun, um den nächsten Schritt nach dem Abitur einzuleiten.

    Optionen /  Planung für die Zeit nach dem Abitur?

    In Bezug auf ein mögliches Studium kann man sich beispielsweise über die Inhalte von Studiengängen informieren und sich Tage der offenen Tür an einer Hichschule heraussuchen. Abgesehen von den Studieninhalten wäre es vielleicht ja auch mal ganz hilfreich, die Hochschule selbst, sowie Studierende oder auch Professoren vorab kennengelernt zu haben.

    Mit Blick auf eine mögliche Ausbildung wären die Osterferien – ein Jahr vor dem Abitur von Bedeutung. Begründung: In der Regel beginnen Ausbildungen zum 01.08 eines jeden Jahres. Um also mögliche Ausbildungen prüfen und entsprechende Ausbildungsangebote suchen zu können.

    Auch für mögliche Auslandsaufenthalte, Sprachreisen,Bundesfreiwilligen Dienst, FSJ oder ähnlich wären die Osterferien ein guter Startzeitpunkt. Denn es gibt viele Anbieter, die hier unterstützen können. Oftmals kann man diese Anbieter deutschlandweit bei Messen, wie z. B. der ABI Zukunft oder der BACHELOR AND MORE o. ä. treffen. Die Messetermine stehen recht früh fest, sodass man sich diese in den Kalender eintragen kann und sie als Informationstermine nutzt.

    Und wer noch so gar keine Vorstellung hat, dem hilft ein Coaching von Abi und was dann? nicht nur mit einer Neigungs- und Denkstilanalyse, um die passende Studien- und Berufswahl treffen zu können. Das Coaching unterstützt auch bei der grundsätzlichen Vorgehensweise für die Zeit nach dem Abitur. Hier wären ebenso die Osterferien – ein Jahr vor dem Abi – ein optimaler Zeitpunkt!

    Wer mehr noch erfahren möchte – einfach Kontakt aufnehmen: telefonisch oder per Mail – ich freu‘ mich auf drauf!

  • Psychologie studieren – Studienwunsch Psychologie

    Auf Messen sowie in den Coachings von „Abi und was dann?“ taucht vermehrt der Wunsch nach einem Psychologie-Studium auf.

    Der aktuelle Trend: Psychologie studieren

    Psychologie zu studieren scheint aktuell eine Art „Modestudium“ zu sein. Dabei fragt „Abi und was dann?“ zurück, was denn konkret für eine Berufsabsicht dahinter steht, wenn man ein solches Studium angehen möchte. Bei der Antwort tun sich sehr viele Fragende schwer.

    Was heißt das „Menschen helfen“?

    Menschen helfen!“ ist eine Antwort, ohne dass die Gefragten dabei sagen zu können, in welcher Hinsicht geholfen werden soll. Kinderpsychologie wird ab und an noch genannt, aber die meisten können die weiteren beruflichen Absichten nicht erläutern. Was ist also gemeint?

    • „Menschen helfen“ im Sinne von heilen, dann reden wir über ein Medizin-Studium
    • „Menschen unterstützen“ im Sinne von Tätigkeiten im Personalwesen, in der Pädagogik oder im Bildungs-, Gesundheits- oder Sozialwesen

    In der Medizinischen Psychologie existiert ein hoher NC. Die Wirtschaftspsychologie wird bis auf wenige Ausnahmen an Privathochschulen angeboten. Und schließlich der Bachelor in Psychologie.

    Studieninhalte sind nicht bekannt und werden unterschätzt

    Die Überschrift Wirtschaftspsychologie enthält auch das Stichwort „Wirtschaft“. Somit tauchen im Rahmen des Studiums die Grundlagen der BWL, VWL etc. auf. Darüber hinaus gibt es weitere Fachbereiche, in denen die Psychologie Anwendung findet. Dazu zählen beispielsweise Personalwesen oder Marketing.

    Und dann wird die Angewandte Psychologie als Bachelor von Hochschulen angeboten. Hier können später die Arbeitsfelder in der Pflege, in der sozialen Arbeit sowie z. B. in der Kinder-, Jugend- und Behindertenhilfe liegen.

    Nicht zu unterschätzen sind bei allen drei Studienfächern die Studieninhalte. Diese befassen sich viel mit Mathematik, Statistik sowie Methodenlehre. Das sind in der Regel recht trockene Fächer. Darüber hinaus sollte man sich die Studieninhalte von Hochschule zu Hochschule sehr genau ansehen.

    Da wird die Angewandte Psychologie/Wirtschaftspsychologie angeboten. Es existiert die Arbeits- und Organisationspsychologie, die Betriebswirtschaft/Marktforschung und Konsumentenpsychologie, die Werbepsychologie, die Gesundheitspsychologie, die Interkulturelle Psychologie und viele mehr.

    Die ursprüngliche Absicht, Menschen zu helfen wäre durchaus ein Ansatz, der sich aus persönlichen Fähigkeiten wie z. B. Zwischenmenschlichkeit, einer guten und offenen Kommunikation sowie einer großen Empathie heraus ableiten lässt. Die Studieninhalte hingegen erfordern analytisches sowie strukturiertes Denken und Handeln.

    Eigene Fähigkeiten und Alternativen prüfen

    Beim Coaching von Abi und was dann? liefert die Neigungs- und Denkstilanalyse Herrmann Brain Dominance Instruments (HBDI) sehr hilfreiche Erkenntnisse, um die eigenen Fähigkeiten mit den Anforderungen eines Psychologie-Studiums abgleichen zu können. Viele andere Studiengänge können ebenfalls dahin führen, Menschen später zu unterstützen bzw. ihnen zu helfen. Auch dies ist Teil des Coachings von <em>Abi und was dann?</em>&nbsp; gegenüber seinen Coachees.

    Psychologie ein spannendes Berufsfeld

    Psychologie ist mit Sicherheit ein spannendes Feld, aber überaus anspruchsvoll – wer helfen will, sollte vorher prüfen, in welcher Form er das tun möchte.