Kategorie: Ausbildung

  • Abi-Abschluss-Noten sowie Leistungskurse in Bezug zur Ausbildung, zum Studium und späterem Beruf

    In den Coachings von Abi und was dann? kommen hier und da die Fragen auf, ob es nicht wichtig wäre, die Leistungskurse schon mit Bezug zum späteren Studium oder für den späteren Beruf auszuwählen? Und ob eine gute Abi-Abschluss-Note für den Berufseinstieg wichtig wäre?

    Die Erfahrungen aus dem Coaching, aber auch die meine Berufserfahrung zeigen, dass nur bestimmte Abiturfächer richtungsweisend in bestimmte Berufe führen können. Beispielsweise, wenn der Abiturient/In seine Neigungen und Präferenzen in naturwissenschaftlichen Fächern hat, wie z. B. Mathe, Physik, Biologie oder Chemie. Die Belegung dieser Schulfächer könnten später entsprechende Studiengänge im Bereich MINT nach sich ziehen. Dennoch ist damit aber nicht automatisch ein Beruf vorgegeben.

    In welche Berufe führen Studienfächer, wie Mathematik, Biologie, Chemie oder Physik?

    Ein Mathematik-Studium kann in ganz unterschiedliche Berufe und Berufsfelder führen. Dazu gehören beispielsweise Informatik oder Programmierung. Ebenso können Mathe und Physik in das Ingenieurwesen führen. Biologie und Chemie könnten in der Kombination z. B. in die Fachrichtung Bionics weisen. Dort werden Dinge in der Natur beobachtet, die sich möglicherweise später in Produkten wiederfinden. Wasserabweisende Kleidung zum Beispiel, die nach Mustern aus der Biologie entwickelt bzw. produziert wurde.

    Mir liegen naturwissenschaftliche Fächer, was kann damit beruflich machen?

    Wer seine Stärken in den Naturwissenschaften hat, dem würde beispielsweise neben den MINT-Fächern auch ein Medizinstudium wahrscheinlich leichter fallen, als einem jungen Menschen, dessen Fähigkeit eher in der Kommunikation, der empathisch ist und der gerne Menschen helfen möchte. Empathie und gute Kommunikation sind zwar auch gute Voraussetzungen, um Arzt/Ärztin zu werden. Das Medizin-Studium ist allerdings eindeutig naturwissenschaftlich orientiert. Mal ganz abgesehen von der Hürde des NC‘s, der bei den Medizin-Studiengängen vorgelagert ist.

    Keine Ahnung, was ich beruflich nach dem Abitur machen soll?

    Klare berufliche Vorstellungen haben derzeit die wenigsten Schüler. Zudem muss man feststellen, dass es in betriebswirtschaftlichen oder juristischen Berufen wenig bis gar keine Schulfächer gibt, die als Abi-Fach eine berufliche Grundlage bilden könnten. Es sei denn, man besucht Schulen die zugleich kaufmännische, soziale oder z. B. technische Schwerpunkte anbieten.

    Was sagt eine gute Abi-Abschluss-Note aus?

    Eine sehr gute Abi-Abschlussnote sagt zunächst einmal nichts über die spätere Berufswahl, die mögliche Karriere oder den beruflichen Erfolg aus. Sehr gute Noten helfen dann, wenn man ein NC-Studienfach belegen will. Dabei sollte das NC-Fach möglichst zu den persönlichen Neigungen und Fähigkeiten passen. Alles andere würde dazu führen, dass man durch den sehr guten Noten-Durchschnitt zwar die NC Hürde schafft, aber das Studium selbst einem nicht liegen wird, weil es eben nicht zu den persönlichen Neigungen passt.

    Fazit

    Als Schlussfolgerung lässt sich hier sagen, dass die Abitur-Note verhältnismäßig wenig darüber aussagt, was sich daraus beruflich entwickeln lässt. Es ist vielmehr so, dass die Karten nach dem Schulabschluss neu gemischt werden. Da heute zudem fast jeder 2. Schüler Abitur macht, ist selbst dieser Abschluss nicht mehr zwangsläufig richtungsweisend.

    Heute werden junge Menschen im Arbeitsleben benötigt, die möglichst Berufserfahrungen vorweisen können. Daher kann es ein sehr guter Gedanke sein, zunächst einmal eine Ausbildung nach dem Abitur zu beginnen. Die erfolgreich abgeschlossene Ausbildung zählt schon als erste Berufserfahrung. Darauf aufbauend könnte man – auch mit ein wenig mehr persönlicher Erfahrung – zielorientierter ein Studium auswählen. Und – man hätte die Möglichkeit, z. B. sein Studium dadurch zu finanzieren, dass man in der semesterfreien Zeit Geld in seinem erlernten Beruf nebenbei verdient!

    Bei all den oben genannten Ausführungen ist es hilfreich, wenn man seine persönlichen Neigungen und Fähigkeiten kennt. Wer sich da nicht sicher ist und keine Vorstellung hat, was er nach der Schule machen soll, den unterstützt Abi und was dann? im Coaching-Prozess u. a. mit der Erstellung eines sogenannten – persönlichen Neigungs- und Denkstilprofils.

    Auf Basis der Profilanalyse erfolgt das Coaching, um für jeden Coachee den individuell passenden Berufsweg zu finden.

  • Gibt es den einen Karriereweg? – Nein!

    In den Coachings von Abi und was dann? zeigt sich oft, dass viele sich zum Ende der Schulzeit vor allem deshalb unter Druck gesetzt fühlen, weil sie der Meinung sind, mit einer Ausbildung oder einem Studium legen sie den gesamten Berufsweg schon frühzeitig fest. – Das stimmt nur bedingt!

    Wesentlich wichtiger ist es, eine Ausbildung oder ein Bachelor-Studium als einen Mosaikstein für sich und den zukünftigen Berufsweg anzusehen. Gerade in der heutigen Zeit der Digitalisierung und der fortlaufenden Veränderungen, die sich auch durch künstliche Intelligenz (KI) ergeben, ist es wichtig, die berufliche Karriere fortlaufend weiter zu entwickeln. Denn Berufe und Berufsinhalte ändern sich.

    Reine Theorie reicht heute nicht mehr für den Berufseinstieg

    Mit Blick auf die heutigen Anforderungen, die eine Vielzahl von Arbeitgebern stellen, gilt es nicht nur theoretische Berufskenntnisse vorzuweisen, sondern vor allem Praxiserfahrung nachweisen zu können. Auch deshalb kann es eine richtige Entscheidung sein, als Abiturient:in zuerst über eine Ausbildung nachzudenken. Denn, die abgeschlossene Ausbildung zählt bereits als Berufserfahrung!

    Ein Studium anzuschließen ist deshalb nicht ausgeschlossen. Manchmal wird in den Coachings argumentiert, dass diese Vorgehensweise einen Zeitverlust darstellt. Das Gegenargument lautet:

    Das zügig abgeschlossene Studien (Bachelor und Master) – ohne Praxiserfahrung – kann dazu führen, zunächst erst einmal als Berufseinsteiger mit einem befristeten Jahresarbeitsvertrag ausgestattet zu werden. Die jeweiligen Unternehmen nutzen diese Procedere, um sich ein Bild machen können, ob man sich im Arbeitsleben bewährt. Dieses „Jahrespraktikum“ wäre eher als ein verlorenes Arbeitsjahr anzusehen!

    Mit Blick auf ein Bachelor-Studium ist es eine weitere Überlegung, sich nicht sofort zu spezialisieren. Besser ist es, im Bachelor ein Grundlagenfach auszuwählen und sich erst im Master zu spezialisieren. Also beispielsweise Informatik (Bachelor) und im Master erfolgt eine Spezialisierung auf z. B. Data Science. Oder man studiert allgemeine BWL, um sich im Master auf Marketing oder Finanzen oder beispielsweise auf Personalwesen oder ähnlich zu spezialisieren.

    Vorteile allgemeiner Bachelor-Studiengänge

    Diese Vorgehensweise zeigt auf, wie sich ein Lebenslauf Baustein für Baustein zusammensetzen kann. Insbesondere allgemeine Bachelorstudiengänge verschaffen einem die Zeit, sich erst nach drei Jahren (6 Semestern) für einen konkreten Berufsweg zu entscheiden und diesen mit dem passenden Masterstudiengang zu konkretisieren. In der Regel sind alle Bachelorstudiengänge so aufgebaut, dass sie bis zum 4. Semester die jeweiligen Grundlagenfächer anbieten. Im 5./6. Semester wählt man Schwerpunktfächer, die einem in beruflicher Hinsicht passend erscheinen.

    Berufsrichtung mit dem Master-Studiengang festlegen

    Erst mit der Wahl des Masterstudiengangs erfolgt also eine berufliche Festlegung. Bis dahin wären mit Ausbildung und Bachelor-Studium schon mal 5 – 6 Jahre vergangen, in denen man älter und reifer wird, um immer besser eine berufliche Entscheidung treffen zu können.

    Das eine Unternehmen, das einen in den nächsten 30 – 35 Berufsjahren beschäftigt, ist unter den heute existierenden Rahmenbedingungen in der freien Wirtschaft eher unrealistisch. Ebenso die einzigartige, durchgängig ansteigende Karriereleiter. Vielmehr liegt es heute mehr denn je an jedem einzelnen, sich fortlaufend zu qualifizieren und weiterzubilden. Sollte es möglicherweise in einem Unternehmen nicht so weitergehen, wie man sich das vorstellt, hat man die Option, sich in einem anderen Unternehmen zu bewerben, um die persönliche Weiterentwicklung dort voranzutreiben.

    Dementsprechend haben die Worte „lebenslanges Lernen“ heute besondere Bedeutung, denn nur der eine Berufsweg existiert so gut wie nicht mehr.

    Lebenslanges Lernen

    Lebenslanges Lernen bezieht sich darauf, mit neuen Situationen im Beruf umzugehen, zu lernen und ggf. Konsequenzen ziehen zu können. Nicht immer kann man sich dabei Lebenssituationen selbst aussuchen, wie uns beispielsweise die Corona-Pandemie aufgezeigt hat. Aber jeder hat die Möglichkeit, mit fortlaufender persönlicher Weiterentwicklung, den veränderten Rahmenbedingungen entgegentreten zu können.

    Um es in einem Bild auszudrücken: es ist wie bei einer Treppe – man kann mit jeder beruflichen Qualifikation eine Stufe höher steigen. Gleichzeitig kann man auf jeder Stufe entscheiden, ob man verweilt oder eine Stufe weiter steigt. Manchmal muss man auch eine Stufe zurückzugehen, um an anderer Stelle die Treppenstufen schneller hoch zu kommen.

    Wichtig ist nur, dass man jederzeit auf Veränderungen eigenständig reagieren kann. In der Konsequenz bedeutet das, nicht der eine Berufsweg, mit der einen Ausbildung und dem einen Studium ist entscheidend, sondern: „Der Weg ist das Ziel“

    Um diesen Berufsweg erfolgreich beschreiten zu können, ist es mehr als hilfreich, die persönlichen Neigungen- und Präferenzen zu kennen und diese beruflich zu nutzen. Denn dann kann Arbeit Spaß machen und man verdient dabei auch noch Geld.

    Das Hobby zum Beruf machen

    Das Hobby zum Beruf zu machen – dabei unterstützt das Coaching von Abi und was dann?, um dabei zugleich die eigene, vielfältige berufliche Erfahrung einzubringen, die ich erfahren habe und bis heute lerne ich jeden Tag dazu. Ob im Coaching von „Abi und was dann?“, als Bewerbungscoach, beim Mentoring in der in der Fragestellung Im Studium – und jetzt? oder bei der Tätigkeit als Persönlichkeitsprofiler.

  • Wie lässt sich ein Studium finanzieren?

    Auf Messen wird am Stand von Abi und was dann? vermehrt die Frage nach der Studienfinanzierung gestellt. Es gibt etliche Möglichkeiten, ein Studium zu finanzieren. Dabei ist die persönliche Situation ausschlaggebend.

    Nachfolgend eine Zusammenstellung von Finanzierungsmöglichkeiten. Wobei der Fokus auf Stipendien liegt, die nicht aufgrund eines hohen NC’s vergeben werden. Außerdem wird in Bezug auf Studienfinanzierung eine abgeschlossene Ausbildung vor dem Studium genauer betrachtet.

    1. BAföG: Unterstützung vom Staat

    BAföG ist eine finanzielle Unterstützung für Studierende, die auf elterliche Hilfe angewiesen sind. In der Regel ist BAföG wie folgt strukturiert:

    50 % als Zuschuss und 50 % als zinsfreies Darlehen, das später teilweise zurückgezahlt werden muss. BAföG- berechtigt sind Studierende, die nicht von ihren Eltern unterstützt werden können, in Deutschland studieren und in bestimmten Einkommensgrenzen liegen. Es existieren ein paar Ausnahmen, z. B. bei besonders guten Noten oder wenn man die Altersgrenze von 45 Jahren noch nicht überschritten hat.

    Oftmals ist das BAföG-Amt beim lokalen Studierendenwerk angesiedelt. Das Studierendenwerk ist für das Studierenden-BAföG an allen Hochschulen zuständig, die auch vom Studierendenwerk betreut werden.

    Tipp: Man sollte rechtzeitig mit dem Antrag beginnen (z. B. auch wegen Bearbeitungszeit). Daher kann es hilfreich sein, eine BAföG-Beratung an der Hochschule in Anspruch zu nehmen, um Fehler zu vermeiden.

    2. Stipendien: Geld vom Förderer – auch ohne NC

    Als Stipendium bezeichnet man die finanzielle Unterstützung durch Stiftungen, Unternehmen oder Organisationen, die nicht zurückgezahlt werden muss. Ein Stipendium ist häufig eine Förderung für besonders begabte, engagierte oder bedürftige Studierende.

    Es existieren ebenso Stipendien, die ohne NC-Vorgabe vergeben werden können. Das bedeutet, dass bei diesen Stipendien der Numerus Clausus (NC) keine Rolle spielt. Diese werden oft auf Basis von sozialen, politischen oder persönlichen Engagements vergeben. Hierzu gehören beispielsweise:

    Evangelisches Studienwerk Villigst – fördert Studierende mit sozialem oder gesellschaftlichem Engagement, vor allem aus dem Bereich der Evangelischen Kirche. Neben einem finanziellen Zuschuss gibt es auch Fortbildungsangebote und ein Netzwerk von Gleichgesinnten.

    Katholische Akademische Ausländerschule (KAAD) – bietet Stipendien für Studierende aus Entwicklungsländern, die sich durch besonderes soziales Engagement oder akademische Leistung auszeichnen. Besonders interessant für Studierende, die in internationalen und sozialen Projekten tätig sind.

    Stiftung der Deutschen Wirtschaft (SDW) – fördert Studierende, die sich durch soziales und politisches Engagement auszeichnen. Besonders für Studierende, die ein starkes Interesse an gesellschaftlicher Verantwortung und politischer Mitgestaltung haben.

    Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) – vergibt Stipendien an Studierende, die sich politisch oder sozial engagieren und ein starkes Interesse an sozialer Gerechtigkeit haben. Hier steht das Engagement für Demokratie und sozialer Ausgleich im Vordergrund.

    Hans-Böckler-Stiftung – fördert Studierende, die sich in den Bereichen Gewerkschaftsarbeit oder soziale Bewegungen engagieren. Besonders für Studierende aus sozial benachteiligten Verhältnissen.

    Die zuletzt genannten Stipendienprogramme legen großen Wert auf soziales und gesellschaftliches Engagement und bieten Studierenden nicht nur finanzielle Unterstützung sondern auch die Möglichkeit, sich weiterzubilden und Netzwerke zu knüpfen. Allerdings ist bei diesen Stipendien zu beachten, dass die Beantragung mit Aufwand verbunden ist und somit umfangreich und oftmals zeitintensiv sein kann. Daher rechtzeitig vor Studienbeginn mit der Auswahl und der Bewerbung beginnen. Der Aufwand kann sich lohnen, weil man anschließend eine finanzielle Unterstützung erhalten kann, die nicht zurückgezahlt werden muss.

    Weitere Informationen zu Stipendien und Studienförderung kann bei Stiftungsuche finden!

    Tipp: Man sollte auf jeden Fall auch kleinere Stipendienprogramme in Betracht ziehen. Dabei ist es wichtig, die eigene Motivation klar und persönlich rüberzubringen, da vor allem Engagement außerhalb der Hochschule zählt.

    3. Studienkredite: Finanzierung auf Kredit

    Hierbei geht es um Kredite, die speziell für Studierende angeboten werden, um das Studium zu finanzieren. Beispiele: KfW-Studienkredit, private Banken oder Bildungsfonds. Die Besonderheit bei diesen Krediten ist, dass es eine Flexibilität bei der Rückzahlung gibt. Man kann oft nach dem Studium mit der Rückzahlung beginnen.

    Wichtig ist aber im Hinterkopf zu behalten, dass die Kredite nicht zinsfrei sind. Zudem sollte man sich die Zinssätze genau anzusehen und Angebote vergleichen. Ebenso sollte man auf die Rückzahlungsbedingungen achten: Dabei geht es vor allem um die Fragen:

    Wie lange hat man Zeit, nach dem Studium zu zahlen?

    Gibt es flexible Rückzahlungsoptionen, je nach Einkommen?

    Ein Tipp in Sachen Studienkredit ist, nur so viel aufzunehmen, wie wirklich benötigt wird. Außerdem sollte man die Rückzahlungsoptionen vorher genau prüfen und kalkulieren. Möglicherweise sollte man Bildungskredite mit besonders flexiblen Rückzahlungsmodellen in Betracht ziehen.

    4. Nebenjobs, Werkstudentenstellen: Geld verdienen während des Studiums

    Arbeit neben dem Studium hilft nicht nur finanziell sondern auch dabei, praktische Erfahrungen zu sammeln und Netzwerke aufzubauen. Werkstudentenjobs sind besonders vorteilhaft, da sie sozialversicherungsfrei sind (bis 20 Stunden/Woche während des Semesters). Als typische Nebenjobs gelten Werkstudentenstellen in der eigenen Studienrichtung, Tutorenstellen, Gastronomie, Einzelhandel oder als Freelancer. Werkstudentenjobs sind eine sehr gute Grundlage für finanzielle Entlastung und man sammelt  praktischen Erfahrungen. Dabei sollte man sich rechtzeitig über Steuerpflichten und Sozialversicherungsbeiträge informieren sowie darauf zu achten, dass man eine Balance zwischen Arbeit und Studium findet.

    5. Studienfinanzierung durch eine abgeschlossene Ausbildung und Rückkehr in den ausgebildeten Beruf

    Wer vor dem Studium bereits eine Ausbildung abgeschlossen hat, kann während die Semesterferien nutzen, um wieder in seinen früheren Job zurückzukehren. Dies bietet nicht nur eine verlässliche Einnahmequelle sondern hat auch den Vorteil, dass man sich mit dem Arbeitsplatz gut auskennt, das Arbeitsumfeld meist vertraut ist und man möglichweise mehr verdient, als mit möglichen Aushilfstätigkeiten.

    Die Vorteile dieser Finanzierungsoption liegen hierbei in stabilen Einnahmen. Da man schon Erfahrungen in dem Job gesammelt hat, ist es einfacher, auch in den Semesterferien Vollzeit zu arbeiten und ein gutes Einkommen zu erzielen. Zudem ist der Verwaltungsaufwand gering. Da man bereits als ausgebildete Fachkraft in dem gearbeitet hat, kann man schneller wieder einsteigen und musst nicht erneut angelernt werden. Dies spart Zeit und Energie auf der eigenen Seite und auf Seiten des Unternehmens. Zugleich gewinnt man weiter Berufserfahrung. Durch das Arbeiten in dem erlernten Beruf kann man wertvolle Praxiserfahrung sammeln, die später in einem Studium und beim Berufseinstieg von Nutzen sein kann.

    Tipp: Frühzeitig mit dem Arbeitgeber sprechen. Möglichst vor dem Studium mit dem Ausbildungsbetrieb klären, ob man während der Semesterferien zurückkehren kann. Oftmals gibt es feste Vereinbarungen oder sogar Rückkehroptionen nach dem Studium.

    Als weitere Punkte zur Studienfinanzierung können genannt werden:

    • Unterstützung durch die Eltern, dabei gibt es Freibeträge und Steuererleichterungen für Eltern
    • Kindergeld – bis zum 25. Lebensjahr möglich, sofern man sich in Ausbildung oder einem Studium befindet
    • Bildungsfonds, Förderprogramme – hierbei übernehmen private Unternehmen oder Fonds die Finanzierung des Studiums gegen eine spätere einkommensabhängige Rückzahlung
    • Erasmus, Auslandsförderungen – Förderprogramme für Auslandssemester oder Auslandspraktika. Neben Erasmus gibt es auch DAAD-Stipendien
    • Unterhalt oder Wohngeld wird unter bestimmten Voraussetzungen als ergänzende Hilfe wie Unterhaltsvorschüsse oder Wohngeld gewährt
    • Crowdfunding & Sponsoring – beides sind eher unkonventionelle Wege, die man über Plattformen wie z. B. gofundme oder durch Unternehmenspartnerschaften nutzen kann

    Fazit: Studienfinanzierung rechtzeitig angehen

    Es ist in jedem Falle richtig und wichtig, sich frühzeitig mit der Studienfinanzierung Auseinanderzusetzen und möglicherweise nicht nur eine Lösung zu wählen, sondern mehrere Finanzierungsquellen zu kombinieren. Dabei können Anlaufstellen wie BAföG-Amt, Stipendien-Datenbanken oder Beratungseinrichtungen der Universität sehr hilfreich sein.

    Mitentscheidend ist, dass man bei der Studienfinanzierung Verantwortung übernimmt und es lohnenswert ist, sich die Vielzahl der Hilfsmöglichkeiten anzuschauen und zu nutzen.

  • Coaching oder Berufsberatung – was ist „Abi und was dann?“

    Insbesondere auf Messen kommen junge Menschen oft an den Messestand von Abi und was dann? und fragen, was denn nun das konkrete Angebot wäre. Die Antwort lautet:

    Im Rahmen des Coachings, bei dem eine professionelle Neigungs- und Denkstilanalyse (HBDI) eingesetzt wird, klären wir individuell für jeden Kandidaten die Frage nach dem Abitur: Abi und was dann?

    „Ist das dann wie eine Berufsberatung?“ – Antwort: Ja und nein. Der Begriff „Berufsberatung“ wird zumindest im Sprachgebrauch dafür genutzt. Allerdings könnte man dagegen halten, dass es bei der Berufsberatung konkret um einen Beruf oder eine Entwicklung des Berufs für Berufstätige geht.“

    Soweit sind die Kandidaten von „Abi und was dann?“ allerdings noch nicht. Es geht vielmehr darum, in der Zeit nach dem Abitur den richtigen Weg in den Beruf zu finden. Diesen Prozess unterstützt „Abi und was dann?“ zum einen mit einer Denkstilanalyse (zertifiziert). Denn das Motto lautet:

    Der Weg ist das Ziel!

    Als Coach und Mentor verfüge ich vielfältige Ausbildungs- und Berufserfahrungen:

    Nach dem Abitur kam zunächst der Zivildienst, dann eine Ausbildung zum Hotelkaufmann. Es folgte ein Studium der Wirtschaftswissenschaften mit Abschluss zum Diplom-Betriebswirt (FH). Später kam der Abschluss eines berufsbegleitenden Master of Business Administration Studiums (MBA)noch hinzu.

    Durch die beruflichen Stationen werden die wesentlichen Unternehmenstypen abgedeckt. Ob amerikanische blue chip company (Coca-Cola GmbH), im direkten Umfeld einer öffentlich-rechtlichen Anstalt (WDR Eins Live), bei einem <em>Familienunternehmen(Bitburger Braugruppe GmbH) oder in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)– etwa an Hochschulen (Kassel International Managemenet School und der BiTS in Iserlohn (heute: University of Europe for Applied Sciences) – bis hin zur Selbständigkeit – Erfahrungen, die ichj heute an junge Menschen bei der Fragestellung „Abi und was dann?“ weitergegebe.

    Bei den Tätigkeiten in den o. g. Unternehmen reicht der Erfahrungsschatz vom Assistenten Projektmanagement, über Projektmanagement, zum Direktor Marketing und Vertrieb bis hin zur Geschäftsführung.

    Nunmehr als Inhaber des eigenen Unternehmens ergeben sich weitere Tätigkeitsfelder. So beispielsweise als Key-Note Speaker rund um das Buch „Events – Erlebnismarketing für alle Sinne“. Zudem birgt die Tätigkeit als Interim Manager vielfältige Eindrücke und Erfahrungen in aktuellen Prozessen, zum Beispiel im Marketing und Vertrieb, in Kombination mit dem Stichwort Digitalisierung. Schließlich ergänzen Tätigkeiten als Honorar-Dozent an verschiedenen Hochschulen die heutige Tätigkeit als Coach und Menotr für Abiturienten.

    Aufgrund dieser beruflichen Erfahrungen ist Abi und was dann? also ein Coaching oder Mentoring und unterstützt seine Kandidaten nicht nur bei der Suche nach der passenden Ausbildung und/oder Studium. Es kann auch die Beratung bei weiteren möglichen Schritten nach dem Abitur umfassen. Zum Beispiel, wenn es um Praktika, Übergangsjobs oder Auslandsaufenthalte geht.

    Wie das Coaching Abi und was dann? mit Hilfe der Neigungs- und Denkstilanalyse funktioniert, wird unter Konzept und in einem kleinen Video gezeigt!

  • Zeitpunkt: Wann sollte man sich Gedanken über die Zeit nach dem Abi machen?

    Nach dem Abi stehen mehr als 22.000 Studiengänge, über 300 Ausbildungen, Bundesfreiwilligen Dienst, FSJ, Work & Travel, eine Sprachreise, jobben oder ähnlich zur Auswahl. Es existieren also etliche Möglichkeiten nach dem Abitur.

    Der eine Abiturient oder die andere Abiturientin fühlt sich auf Grund der riesigen Auswahl überfordert und schiebt Entscheidungen vor sich her. In die Coachings von Abi und was dann? kommen immer wieder junge Menschen, die der Meinung waren, sie gehen nach dem Abitur zunächst einmal ins Ausland oder machen ein FSJ. Sie erhofften sich dabei, dass sie ein Geistesblitz trifft, der den Berufsweg aufzeigt.

    Sicherlich ist es auch nach einem Auslandsaufenthalt noch nicht zu spät, eine Entscheidung zu treffen. Allerdings wäre es schade, wenn man dann gedanklich wieder an der Stelle anfangen muss, von der man nach dem Abitur eigentlich „eher abgehauen“ ist.</p>

    Aus Coaching-Sicht erscheinen daher die Osterferien – etwas mehr als 1 Jahr vor den Abiturprüfungen – ein geeigneter Zeitraum zu sein, die Vielzahl der Wahlmöglichkeiten für sich selbst genauer in Betracht zu ziehen und zu prüfen, was muss ich tun, um den nächsten Schritt nach dem Abitur einzuleiten.

    Optionen /  Planung für die Zeit nach dem Abitur?

    In Bezug auf ein mögliches Studium kann man sich beispielsweise über die Inhalte von Studiengängen informieren und sich Tage der offenen Tür an einer Hichschule heraussuchen. Abgesehen von den Studieninhalten wäre es vielleicht ja auch mal ganz hilfreich, die Hochschule selbst, sowie Studierende oder auch Professoren vorab kennengelernt zu haben.

    Mit Blick auf eine mögliche Ausbildung wären die Osterferien – ein Jahr vor dem Abitur von Bedeutung. Begründung: In der Regel beginnen Ausbildungen zum 01.08 eines jeden Jahres. Um also mögliche Ausbildungen prüfen und entsprechende Ausbildungsangebote suchen zu können.

    Auch für mögliche Auslandsaufenthalte, Sprachreisen,Bundesfreiwilligen Dienst, FSJ oder ähnlich wären die Osterferien ein guter Startzeitpunkt. Denn es gibt viele Anbieter, die hier unterstützen können. Oftmals kann man diese Anbieter deutschlandweit bei Messen, wie z. B. der ABI Zukunft oder der BACHELOR AND MORE o. ä. treffen. Die Messetermine stehen recht früh fest, sodass man sich diese in den Kalender eintragen kann und sie als Informationstermine nutzt.

    Und wer noch so gar keine Vorstellung hat, dem hilft ein Coaching von Abi und was dann? nicht nur mit einer Neigungs- und Denkstilanalyse, um die passende Studien- und Berufswahl treffen zu können. Das Coaching unterstützt auch bei der grundsätzlichen Vorgehensweise für die Zeit nach dem Abitur. Hier wären ebenso die Osterferien – ein Jahr vor dem Abi – ein optimaler Zeitpunkt!

    Wer mehr noch erfahren möchte – einfach Kontakt aufnehmen: telefonisch oder per Mail – ich freu‘ mich auf drauf!