Schlagwort: Berufsberatung

  • Orientierung und Optionen nach dem Abitur

    „Orientierungen und Optionen nach dem Abitur“ zu recherchieren und nachzuhalten, ist ein Teil meiner Tätigkeit als Coach und Mentor in der Fragestellung Abi und was dann? . Die Ergebnisse werden fortlaufend aktualisiert und sowohl in Coachings als auch in Form von Vorträgen deutschlandweit eingebtacht.

    Viele Schülerinnen und Schüler in der 11. bis 13. Stufe an Gymnasien und Gesamtschulen haben noch keine Vorstellung, wie es nach der Schule für sie weitergehen soll. Bei der Berufsorientierung verweisen viele Schulen auf die Agentur für Arbeit. Einige Schulen organisieren Informationstage und sogenannte ein- bis zwei-wöchige Praxisphasen in der Sekundarstufe I oder II. Elternveranstaltungen, Besuche beim Berufsinformationszentrum (BiZ) sowie verschiedene Tests  sollen die berufliche Orientierung der Schüler unterstützen. Ein wirklich zusammenhängender Überblick der vielen Möglichkeiten fehlt oftmals. Zudem existieren über 22.000 Studiengänge und es gibt mehr als 400 Ausbildungen. Auch dies erschwert die Orientierung.

    Vortrag „Orientierung und Optionen nach dem Abitur“ deutschlandweit auf Messen

    In Zusammenarbeit mit Messeanbietern wurde die Idee entwickelt, die vielfältigen Möglichkeiten nach dem Abitur und den einen oder anderen Einblick zu speziellen Themen (z. B. Ausbildung nach dem Abitur oder Duales Studium) im Rahmen eines Vortrags anzubieten.

    Jeder zweite Schüler in Deutschland macht Abitur

    Insbesondere vor dem Hintergrund, dass wir in Deutschland mehr als 50% der Schülerabgänger zum Abitur führen (s. KMK-Abiturientenstatistik), haben sich einige Dinge im Arbeitsmarkt verändert. Der Abschluss eines Abiturs ist kein Wettbewerbsvorteil mehr. Mit der Digitalisierung und dem zunehmenden Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) suchen Unternehmen und Arbeitgeber mehr und mehr nach praktischer Berufserfahrung. Somit enthält der Vortrag Denkanstöße, weshalb es nach dem Abitur durchaus sinnvoll sein kann, zuerst über eine Ausbildung (s. a. Ist ein duales Studium besser als eine abgeschlossene Ausbildung?) nachzudenken und anschließend ein Studium zu absolvieren.

    Berufsorientierung an Schulen gelangt an die Grenzen

    Aufgrund der steigenden Anzahl an Studiengängen, der Vielzahl der Ausbildungen und der Veränderungen am Arbeitsmarkt lässt sich Berufsorientierung nicht mehr so ohne weiteres aus dem Ärmel schütteln. Der Vortrag „Orientierung und Optionen nach dem Abitur“ bietet hilfreiche Tipps, Erfahrungen aus der Praxis sowie Hinweise zu bestimmten Themen, die vor allem aus der Tagesarbeit entstehen. Sei es beim Coaching rund um die Frage „Abi und was dann?“ oder in der Tätigkeit als Honorar-Dozent und natürlich auch aus der Tätigkeit als JobCoach und BewerbungsCoach.

    Da es nicht den einen Berufsweg gibt, bietet der Vortrag übergreifende Informationen und Anregungen, wie jeder Einzelne die berufliche Entwicklung für sich vorantreiben kann.

    Die Vorträge auf den Messen sind schüler- und elterntauglich

    Der Messeeintritt ist kostenlos und somit auch der Besuch der Vorträge. Das ist also eine gute Gelegenheit, sich Anregungen für die Zeit nach dem Abitur zu holen. Der passende Begriff wäre: Sinnfluencer = echte Orientierung vermitteln anstatt nur Trends verbreiten.

    Wer also noch keinen Plan hat, wie man bei der Berufsorientierung vorgehen kann und wie man sich bestimmte Informationen selbst beschaffen kann, der sollte hier mal in den Messekalender schauen und sich die Termine vormerken, an denen Abi und was dann mit einem Messestand und Vorträgen vertreten sein wird. Neben bereits erwähnten Inhalten geht es um weitere Themen wie individuelle Vorgehensweisen, Studienfinanzierung, Duales Studium und vieles mehr.

    Wir sehen uns!?

  • Abi und was dann? – Coaching & Mentoring

    Die Frage Abi und was dann? beschäftigt jedes Jahr tausende Schulabgänger:innen. Vielleicht geht es Dir ähnlich: Du stehst vor etlichen Entscheidungen bei der Studien- und Berufswahl. Du stellst Dir die Frage: Was soll ich nach dem Abitur machen? Dir fehlt die Orientierung nach dem Abitur.

    Die Auswahl an möglichen Wegen ist tatsächlich riesig. Wenn Du Dich also fragst: ‘Was soll ich nach dem Abitur machen?’, hilft Dir unser Coaching zur Berufswahl nach dem Abitur mit einer Neigungs- und Denkstilanalyse, die vor allem in der Mitarbeiterförderung und –entwicklung eingesetzt wird.

    Zugleich ist unser Austausch auch ein Mentoring, denn wir können dabei Themen, wie z. B. Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder ein Gap Year im Ausland oder Sprachreisen erörtern und Vor- und Nachteile austauschen.

    Möglicherweise ist aber eine Ausbildung zunächst der bessere Schritt? Dann klären wir mit Hilfe der Neigungs- und Denkstilanalyse, welche Ausbildung zu Deinen Fähigkeiten passt.

    Oder ist es vielleicht ein duales Studium? Aber Du weiß nicht, welche Fachrichtung Du wählen sollst?

    Bei dem Versuch, sich selbst zu helfen, bleiben viele dieser Fragen oft unbeantwortet  – und die Angebotsflut hilft einem nicht unbedingt weiter. Aktuell existieren über 22.000 Studiengänge (siehe Hochschulkompass) und mehr als 400 Ausbildungsberufe stehen zur Auswahl (Siehe Bundesinstitut für Berufsbildung)

    Wir finden den passenden Berufsweg für Dich!

    Die Studien- und Berufssuche kann die Suche nach der Nadel im Heuhaufen sein. Auf Basis der  wissenschaftlich fundierten Neigungs- und Denkstilanalyse lässt sich aufzeigen, wo Deine Neigungen und Fähigkeiten liegen – und welche beruflichen Wege zu Dir passen.

    Im Coaching klären wir gemeinsam Deine Fragen und entwickeln einen individuellen Fahrplan.

    Abi und was dann? – ist somit sowohl ein Coaching, als auch ein Mentoring und wir finden ganz sicher den passenden Berufsweg für Dich!

  • Berufsberatung im Zeitalter von KI – warum der Mensch unverzichtbar bleibt

    Neulich ergab sich auf einer Messe ein Gespräch mit einem Elternpaar, dass sich am Messestand dahingehend äußerte, dass sich „das Thema Berufsberatung ja nun mit der Nutzung von Künstlicher Intelligenz erledigen würde. Es würden zukünftig weder Berufsberater noch Coaches in bei der beruflichen Orientierung benötigt“. Ein Satz, der zu denken gibt!

    Was kann KI – und was kann sie nicht?

    Diese Aussage zeigt auf, dass KI – oder im englischen Artificial Intellegience (AI) genannt – überschätzt wird. Selbstverständlich ist KI ein arbeitserleichterndes Tool, wenn es beispielsweise um die Analyse von bestehenden Daten geht. Innerhalb von Sekunden kann KI Daten analysieren und Auswertungen liefern. Aber in diesem Satz steckt auch eine elementare Grundlage.

    KI analysiert Daten, keine Menschen

    KI greift auf “bestehende Daten“ zurück. Worauf soll KI zurückgreifen, wenn man einen Prompt mit der Fragestellung setzt: „Ich interessiere mich für Menschen und möchte Psychologie studieren. Ist das der passende Beruf für mich?“

    Abgesehen, dass der Prompt viel zu kurz ist passiert nun folgendes: wird KI überaus positiv bestätigen, dass es eine gute Idee ist, wenn man sich für Menschen interessiert. Ab dann kann aber KI beispielsweise nicht auf persönliche Neigungen und Fähigkeiten eingehen. KI kennt auch nicht den möglichen Hintergrund für das Interesse oder den Berufswunsch.

    Also kann KI nur auf Begriffe eingehen, zu denen es im Internet Informationen findet. In diesem Falle wird man daher Ausführungen zu dem Begriff der Psychologie erhalten. Im Sinne einer Definition. Dann kann KI noch darauf hinweisen, welche Studieninhalte das Fach Psychologie bereithält. Und letztendlich kann KI aufgrund von Recherche noch auf berufliche Perspektiven mit einem abgeschlossenen Studium verweisen, da es dazu auch entsprechende Informationen im Internet gibt.

    Darüber hinaus kann KI noch das Thema „Interesse an Menschen“ beleuchten und allgemeine Aussagen formulieren, je nachdem, wo Psychologie zum Einsatz kommen soll.

    Die Grenzen künstlicher Intelligenz in der Berufsorientierung

    Aber dann war es das auch mit der Berufsberatung von KI! – Kein Hinweis darauf, ob das zu den persönlichen Fähigkeiten passen wird, kein konkreter Hinweis auf die unterschiedlichen Studiengänge, die mittlerweile im Bereich Psychologie existieren (siehe auch Blog-Beitrag „psychologie-studieren-studienwunsch Psychologie)

    Selbst, wenn man einen ausführlicheren Prompt über sich und seine Fähigkeiten sowie Denkhaltungen formulieren würde. Im Ergebnis kann die KI nicht wirklich beraten. Sie kann nur aufgrund von bestimmten Begriffen Daten analysieren und diese einbringen. Je spezifischer der Prompt formuliert wird, umso größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass KI halluziniert – also falsche oder irreführende Ergebnisse liefert.

    KI liefert Antworten – aber keine Orientierung

    Wer KI als einen Berufsberater nutzt sollte außerdem wissen, das bei der Eingabe des Prompts KI eigenständig vorgibt, welche Berufsbilder gezeigt werden und welche nicht. Ist nach dem Abitur wirklich eine Studium sinnvoll oder möglicherweise besser zuerst eine Ausbildung. Worin unterscheiden sich eine Ausbildung und ein Duales Studium? – All dies kann die KI nur dann beantworten, wenn danach gezielt gefragt wird. Und selbst das Ergebnis der KI muss noch überprüft werden.

    Abgeschlossene Ausbildungen gelten beispielsweise als Berufserfahrung. Diese Informationen findet KI aber nur auf gezielte Nachfrage. Gleiches gilt für die Unterschiede zwischen einem Dualen Studium und der Dualen Ausbildung. Zuerst eine Ausbildung zu absolvieren und anschließend ein Studium zu absolvieren, das empfiehlt KI nicht. Kann sie auch nicht, weil KI auf solche Daten nicht zurückgreifen kann bzw. weil danach auch nicht gefragt wurde.

    KI = Keine Empathie, kein Kontext, keine Persönlichkeit

    KI ist eine Maschine. Sie verfügt nicht über Empathie und Einfühlungsvermögen und kann nur darauf antworten, was eingegeben wurde. Ein Persönlichkeitsbild zu erstellen und möglicherweise ein Fähigkeiten-Potenzial zu erstellen kann es nur erstellen, wenn es dazu eine systematische erstellte Vorlage gibt. Weitere Aspekte, die es zu beachten gilt, werden in dem Artikel: „ChatGPT ersetzt den Berufsberater: So entscheiden Jugendliche heute über ihre Zukunft“ sehr gut aufgezeigt

    Die Eingabe „Ich helfe gerne Menschen und möchte deshalb Psychologie studieren“ entspricht keineswegs einer systematischen Fragestellung.

    Persönliche Berufsberatung bleibt unverzichtbar

    Eine individuelle, persönliche und emphatische Berufsberatung wird KI nie liefern können. KI kann Informationen liefern, die beispielsweise im Rahmen einer persönlichen Berufsberatung eine Diskussionsgrundlage darstellen.

    Diskussionsgrundlage – nicht Entscheidungsgrundlage!

    Bei der Berufsorientierung geht es nicht nur darum, Informationen zu sammeln, sondern zu verstehen, welcher Weg wirklich zum Menschen passt. KI mag vieles können, aber Menschen verstehen gehört nicht dazu.

    Genau deshalb bleibt die persönliche Berufsberatung – sei es Coaching oder Mentoring – auch im Zeitalter von KI unverzichtbar.